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Film & Fernsehen | 1976
Mond! Mond! Mond!



Erstausstrahlung: So., 09.01.1977
14:15–14:45 Uhr
ZDF
Gesamtlaufzeit (PAL):248′56″
Bild:4:3 in Farbe
Konservierung:Vollständig erhalten
Buchvorlage: Ursula Wölfel
Drehbuch: Andrea Wagner
Regie: Imo Moszkowicz
Puppenbau: Hannelore Marschall-Oehmichen
Kostüme: Margot Schönberger
Rose Oehmichen (Marionetten)
Bühnenbau/ Dekoration: Nico Kehrhahn
Puppenspieler: Ursula Altmann
Irma Tietze
Musik: Erich Ferstl
Ton: Adolf Kredatus V. D. T. 1
Kamera: Götz Neumann
Filmschnitt: Edeltraud Krappl-Maass
Maske: Erich Weber
Barbara Guffler
Regie-Assistenz: Ferenc Fritz
Aufnahmeleitung: Nico Stenzel
Peter Meier-Düber
Redaktion: Joachim G. Staab
Produktionsleitung: Willi Mette
Produktion: TV-60 Claus Hardt
im Auftrag von
Zweites Deutsches Fernsehen
Inhaltsangabe:
Jedes Jahr wenn der Mai zu Ende geht treffen sich die Zigeuner in Saintes Marie de la Mer, einem kleinen Ort im Süden Frankreichs. Sie kommen in modernen Wohnwagen oder in Pferdewagen, wie immer schon. Aber immer sind sie auf der Suche, das Paradis der Menschheit wiederzufinden. Und auf diesem Wege rasten sie hier, um ihrer Patronin, der Sara Kali, der schwarzen Sara, zu huldigen. Denn der Legende nach landete an dieser Stelle der Küste ihre Barke.
Auf der anderen Seite des Festplatzes findet man Mateos Marionettentheater. Und da spielt er in diesem Jahr eine Geschichte, die schon lange zurück liegt und die er nicht vergessen kann. Die Geschichte der Mädchen Pimmi und Nauka.
Sie beginnt kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges: Die achtjährige Pimmi und ihre 15-jährige Schwester Nauka sind Zigeunermädchen, die ihre Familie bei einer Polizeirazzia im Steinbruch, dem Lagerplatz der Sippe, aus den Augen verloren haben. Es beginnt eine abenteuerliche Suche nach ihren Verwandten. Pimmi vertraut darauf, dass der Mond ihnen den Weg weisen wird.
Zunächst finden sie den alten Panelon wieder, der auf der Suche nach den Roten Felsen ist, um die Stimmen in seinem Kopf endlich zum Schweigen zu bringen – düstere Stimmen aus der Vergangenheit.
Auf dem Weg stößt endlich auch der Puppenspieler Mateo, Panelons Sohn, zu den dreien …

Informationen:
Mateos Marionetten »Pimmi«, »Nauka« und »Sara« wurden von Hannelore Marschall-Oehmichen speziell für diese Serie geschaffen und von (ehemaligen) Puppenspielerinnen der Augsburger Puppenkiste geführt.

Episodentitel (Erstausstrahlung - Laufzeit):
1. Folge: Pimmi und Nauka (So., 09.01.1977 • 14:15–14:45 Uhr • 26′43″)
2. Folge: Sara und Maki (So., 16.01.1977 • 14:15–14:45 Uhr • 24′23″)
3. Folge: Panelon und Ringelblume (So., 23.01.1977 • 14:15–14:45 Uhr • 24′52″)
4. Folge: Die glatt gebügelte Erde (So., 30.01.1977 • 14:15–14:45 Uhr • 24′33″)
5. Folge: Die Roten Felsen (So., 06.02.1977 • 14:15–14:45 Uhr • 23′59″)
6. Folge: Heimkehr ins Lager (So., 13.02.1977 • 14:15–14:45 Uhr • 25′21″)
7. Folge: Ein Schlüssel für Pimmi (So., 20.02.1977 • 14:15–14:45 Uhr • 26′00″)
8. Folge: Ein Winter voller Geheimnisse (So., 27.02.1977 • 14:15–14:45 Uhr • 22′32″)
9. Folge: Das Tor zum Glück (So., 06.03.1977 • 14:15–14:45 Uhr • 26′41″)
10. Folge: Das Sara-Fest (So., 13.03.1977 • 14:15–14:45 Uhr • 23′52″)
Figuren und Sprecher:
Pimmi
Natascha Klemp (jung + auch Marionette)
Isolde Barth (alt)
Nauka
Petra Drechsler (auch Marionette)
Panelon
Sigfrit Steiner
Mateo
Gudo Hoegel
Mara-Mami
Olga von Togni
Savina
Mara Hetzel
Jerika
Dunja Lock
Ninja
Margot Mahler
Anna
Julia Biedermann
Bauersfrau 1
Gloria Doer
Bauersfrau 2
Adele Hoffmann
Arzt
Tino von der Meden
Kaufmann
Walter Feuchtenberg
Polizist 1
Fred Yorgk
Wirtin
Hanna Wördy
Hans
Werner Abrolat
Heiner
Bruno W. Pantel
Adam
Gustl Datz
Brötchenfrau
Paula Denk
Lehrer
Dieter Traier
Migra
Renate Grosser
Juan
Franz Gary
Polizist 2
Ulf Söhmisch
Anton
Gilbert Gras
Jeanette
Biggi Gras
Therese
Elisabeth Schwennicke
Tino
Franz Günther Heider
Jerko
Georg Tryphon
Tereina
Gaby Klier
Tutta
Ingeborg Eichel
Zieh-Vater
Nino Korda sen.
Reicher Zigeuner
Ulrich Beiger
Alte Zigeunerin
Margit Symo
Sara2
(stumm)
Produktionsdaten:
4.5.1976: Unterzeichnung der Regie- und Filmdrehbuchverträge zwischen TV-60 Claus Hardt und Imo Moszkowicz
10.5.1976: Beginn von Imo Moszkowiczs Regietätigkeit (also Beginn der Dreharbeiten)
4.–10.8.1976: Dreh der Szenen mit Marionetten3


Puppenspieler Mateo im Gespräch mit seinen Figuren Nauka und Pimmi, die ihm helfen die Geschichte zu erzählen
[© TV-60 Claus Hardt, Screenshot]

In der Erinnerung sehen die Zuschauer Nauka und Pimmi aus Fleisch und Blut
[© TV-60 Claus Hardt]

Nauka hat die Puppe Sara gefunden. Mateo hat sie zurückgelassen, damit sie den beiden Mädchen den Weg zur Sippe weist.
[© TV-60 Claus Hardt, Screenshot]

Pimmi und Nauka haben den alten Panelon mit seinem Wagen wiedergefunden. Gezogen von Pferd Ringelblume reisen die drei weiter. Panelon macht jedoch einen Umweg. Düstere Stimmen aus der Vergangenheit rufen ihn zu den Roten Felsen.
[© TV-60 Claus Hardt]

Nach einem Winter voller Geheimnisse begrüßt die Sippe neues Leben in ihrer Mitte.
[© TV-60 Claus Hardt]

Auch auf der Suche nach dem Tor zum Glück weist die Puppe Sara den Weg.
[© TV-60 Claus Hardt, Screenshot]

Die Geschichte und also auch das Puppenspiel sind zu einem guten Ende gekommen. Die kleinen Darsteller von Mateos Marionettentheater werden sorgsam verpackt.
[© TV-60 Claus Hardt, Screenshot]

   1 V. D. T. = Verband Deutscher Tonmeister
   2 diese Puppe diente nur als Requsite
   3 laut Sozialversicherungsunterlagen von Puppenspielerin Irma Tietze
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