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Bühne | 1958
Pepino



Premiere:24.05.1958
Buchvorlage: Paul William Gallico
Bearbeitung: Alfons Link
Inszenierung: Walter Oehmichen
Puppenbau: Hannelore Marschall-Oehmichen
Kostüme: Rose Oehmichen
Bühnenbild: Ernst Ammann
Inhaltsangabe:
Pepino ist ein Waisenjunge, dem nach dem Tod seiner Eltern nichts außer seiner treuen Eselin Violetta geblieben ist. Oft steht er mit ihr am Brunnen der italienischen Stadt Assisi und wartet geduldig darauf, jemandem für ein Trinkgeld die Wasserlast nach Hause schaffen zu dürfen – in jener Stadt also, in der Sankt Franziskus zur Welt kam, der Heilige, der gut Freund war mit allen Tieren.
Pepino kommt durch seine Arbeit mehr schlecht als recht über die Runden – doch die Welt ist in Ordnung. Eines Tages aber wird seine geliebte Eselin Violetta schwer krank und er droht an ihr das letzte zu verlieren, das ihm noch von daheim geblieben ist. Schon beweint Pepino das Schicksal seiner Violetta, da hat seine Freundin Gianna eine Rettung verheißende Idee. Ihren Rat befolgend bitte der Junge daher Pater Damico, ihn den geliebten Esel in die Kapelle des St. Franziskus führen zu lassen. An dessen Gruft möchte er den Geist des Heiligen um die Gesundung des Tiers anflehen.
Zwar hat sich Pepino durch sein bescheidenes und hilfsbereites Wesen längst die Freundschaft des Paters erworben, doch nicht er ist es, der über den Einlass eines Esels in die heilige Stätte zu entscheiden hat – und seine Vorgesetzten verwähren den Wunsch des Knaben.
Nur der Papst hat nun noch die Macht, das Verbot aufzuheben, darum macht sich Pepino auf den langen mühsamen Weg zum Vatikan …

Informationen:
Walter Oehmichen inszenierte dieses sehr fromme Stück nach der Novelle Pepino oder Das kleine Wunder von Paul Gallico zur Aufführung im zeitlichen Umfeld der Firmungstage. Ziel war es, die Puppenkiste zu einem Gruppenausflugsziel für die Kirchenvertreter und ihre Firmlinge zu machen.

Bühnenbild und Szenenfolge:
1.Bild: Ein Platz in Assisi
2.Bild: Violettas Stall
3.Bild: Vor der alten Kirche in Assisi
4.Bild: Vor dem Portal des Vatikan in Rom
5.Bild: Vor der alten Kirche in Assisi
Figuren und Sprecher:
Monsignore Santucci, Privatsekretär des Heiligen Vaters zu Rom
Manfred Jenning
Der Bischof von Assisi
Walter Schellemann
Der Guardian von Assisi
Manfred Jenning
Pater Damico, der Pfarrer von Assisi
Walter Oehmichen
Fra Bernard, der Pförtner
Günter Knecht
Frau Battista, eine Marktfrau
Margot Schellemann
Eine Blumenfrau in Rom
Rose Oehmichen
der Maurer Bastian, der Vater Giannas
Hanns-Joachim Marschall
Maurergeselle des Bastian
Günter Knecht
abgelöster Schweizer Gardist am Vatikan zu Rom
Hanns-Joachim Marschall
wachhabender Schweizer Gardist am Vatikan zu Rom
Walter Schellemann
Bartolo, ein alter Trunkenbold
Manfred Jenning
Messer Lucca, ein Mann, der was von kranken Tieren versteht
Walter Oehmichen
Gianna, ein zehnjähriges Mädchen
Hannelore Marschall-Oehmichen
Pepino, ein dreizehnjähriger Bub
Max Bößl
1. anderer Bub und Eseltreiber aus Assisi
Suzanne Doucet
2. anderer Bub und Eseltreiber aus Assisi
Heinz Jenning
Violetta, die Eselin des Pepino
(stumm)
Ein Autofahrer1
Günter Knecht
Esel am Brunnen von Assisi 1
(stumm)
Esel am Brunnen von Assisi 2
(stumm)
Produktionsdaten:
12.05.1958, ca. 16/17:00 Uhr: Leseprobe
13.05.1958, 18:00 Uhr: Bandaufnahme
14.05.1958, 17:00 Uhr: Bandaufnahme
16.05.1958, 09:30 + 17:00 Uhr: Probe
22.05.1958, 15:00 Uhr: Probe
23.05.1958, 09:30 + 15:00 Uhr: Probe
24.09.1958, 09:30 Uhr: Generalprobe
24.09.1958, 15:00 Uhr: Premierenvorstellung2
15.05.1961, 09:30 Uhr: Probe vor Wiederaufnahme


1. Bild: Wasserträger Pepino und seine Eselin Violetta
[© Fotostudio Meile]

1. Bild: Pater Damico sucht unter den eseltreibenden Buben nach Helfern für Arbeiten in der Kirche
[© Fotostudio Meile]

2. Bild: Violetta ist krank – Pepino und seine Freundin Gianna sind in Sorge
[© Fotostudio Meile]

3. Bild: Pepino möchte mit Violetta an das Grab des St. Franziskus, aber der Bischof und der Guardian verweigern dem Eselchen den Zutritt.
[© Fotostudio Meile]

4. Bild: Da der Schweizer Gardist Pepino nicht in den Vatikan lassen darf, kauft der Junge ein Blumensträußchen und lässt es dem Papst mit einem Brief hineintragen.
[© Fotostudio Meile]
Bezüge zu anderen Produktionen:

Wurde verfilmt als
A) 1958: Pepino

   1 keine Puppe, nur Stimme aus dem Off
   2 Lange Zeit wurde für diese Produktion der 25. Mai 1958 als Datum der Erstaufführung in der Augsburger Puppenkiste angegeben. Diese Angabe stützte sich auf einen handschriftlichen Vermerk Hannelore Marschall-Oehmichens im »Spielzeitalbum 1948–1978«, das sie 1973 zum 25. Eröffnungsjubiläum anlegte. Alten Spielplänen und Kalendereinträgen von Margot Schellemann ist jedoch übereinstimmend zu entnehmen, dass die Premiere bereits einen Tag früher stattfand.
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