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DVD
Kommt ein Löwe geflogen

Erschienen: Hamburg: S.A.D. Home Entertainment, 2008
Datum: 01.12.2008
Ausgabe: Neuausgabe
Umfang/ Format: DVD-9
EAN: 4260169150152

Inhalt:
Der Löwe ist los - Kommt ein Löwe geflogen - Teil 1-4 von 1966
+ Untertitel für Hörgeschädigte

APK-Chronik-Kommentar:
Die für diese DVD verwendeten Masterbänder enstprechen denen, der "Löwe-Doppeledition" aus dem Jahr 2007 und weist somit nicht die gravierenden Mängel der Erstveröffentlichung aus dem Jahr 2004 auf.
Für "Kommt ein Löwe geflogen" gilt in Sachen Vorspann und Restaurierung erfreulicher Weise das selbe wie für "Der Löwe ist los". Im Vorspann sind nicht länger Standbilder zu sehen sondern wie ursprünglich umklappende Texttafeln.
Das Bild verfügt über hervorragende Farbbalance, Kontraste und Detailschärfe, sowie ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Schärfenkorrektur und Weichzeichner. Stark verschmutze Stellen wurden im Vergleich zu "Der Löwe ist los" mit etwas mehr Fingerspitzengefühl "geheilt" - einzig in Folge 2 (3'50" in Schluckaufs Hütte) war die Verschmutzung derart stark, dass die Retusche (sehr) geringfügig wahrnehmbar ist. Trotz dieses zufriedenstellenden Ergebnises fehlt aber leider nicht der Wehrmutstropfen, der dem Käufer das cineastische Vergnügen ein wenig verleidet. Dieser tritt zu einem Zeitpunkt auf, da man meint, dass nun nichts mehr schief gehen kann: Am Schluss der letzten Folge. Zum Zweck einer Retusche wird hier vom Material einer Abtastung in das einer anderen übergeblendet. Dabei verdoppelt sich jedoch das Bild des Filmes während der Kistendeckelschließung, da das Material leicht zeitversetzt übereinander gelegt wurde. Der Effekt kann am ehesten mit dem beschrieben werden, was man bei Ton als Hall oder Echo bezeichnen würde. Glücklicherweise ist dies allerdings der einzige Mangel der DVD, wenn man von einem entschuldbaren Fehler, der bei der Neuschneidung auf Grundlage des Rohmaterials entstand, absieht. In der achten Minute der Folge 1 hätte beim Szenenwechsel von der nächtlichen Landstraße ins Polizeirevier eine Überblendung (mit Effekt als würde sich das Bild drehen) gemacht werden müssen - statt dessen wurde nun jedoch ein harter Schnitt gemacht. Ein Fehler, der gar nicht auffiele, wäre da nicht ein kurzes Flötenspiel zur akustischen Untermalung der Bilddrehung.
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