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Film & Fernsehen | 1971
3:0 für die Bärte



Erstausstrahlung: So., 14.11.1971
11:00–11:30 Uhr
Deutsches Fernsehen
Gesamtlaufzeit (PAL):112′51″
Bild:4:3 in Farbe
Konservierung:Umkehr-Film 16mm zzgl. Magnetfilm 16mm (reines Tonband)
Vollständig erhalten
Buchvorlage: Heiner Gross
Drehbuch: Manfred Jenning
Regie: Manfred Jenning
Puppenbau: Hannelore Marschall-Oehmichen
Kostüme: Rose Oehmichen
Hermann Kopp
Bühnenbild: Hannelore Radetzky
Bühnenbild-Assistenz: Ernst Ammann
Bühnenbau/ Dekoration: Hermann Kopp
Musik: Hermann Amann
Ton: Wolfgang Richter
Erich Neumann
Kamera: Hans Schacht
Filmschnitt: Margot Schellemann
Grafik: Hannelore Radetzky
Regie-Assistenz: Margot Schellemann
Produktionsleitung: Heinz Niemczik
Gesamtleitung: Josef Göhlen
Produktion: Hessischer Rundfunk
Inhaltsangabe:
Eingebettet zwischen vier sanften Hügeln liegt Tansibor, die Hauptstadt des Wunderlandes. Blickt man von einer der Anhöhen hinunter, sieht man … vorerst mal gar nichts. Es genügt jedoch, einmal ganz sanft die Augen zu reiben, schon wird sie sichtbar.
Obwohl das seltsam erscheinen mag, sind das Sonderbarste an Tansibor seine Bewohner. Sie tragen ohne Ausnahme Bärte oder Haare bis zum Boden und verwalten die Märchen der Welt.
Leider haben sie jedoch große Sorgen: Die Kinder der Menschenwelt verlieren das Interesse an den alten Märchen. So auch Bärbel und Hans, die lieber die Fahrt mit dem Raumschiff Apollo nachspielen.
Der Rat von Tansibor beschließt also ein Tor zwischen den beiden Welten herzustellen, durch das ein Kind nach Tansibor kommen soll, um den Wunderländern den Weg zurück zu den Kindern zu weisen.
Tatsächlich kommen Bärbel und Hans schon bald nach Tansibor. Bärbel wird zur Königin gekrönt und Hans zum General ernannt, doch schon während Königin Bärbel ihr Reich besichtigt, geschieht etwas Unerwartetes.
Der böse Zauberer Sabor rüstet zum Angriff gegen Tansibor, aus dem er vor Jahren wegen seiner eigenwilligen Zauberei vertrieben wurde. Er hat nur einen Gedanken: Rache zu nehmen an den Bewohnern der Stadt. Zu diesem Zweck hat er eine gewaltige Roboterarmee entworfen, die zur Vernichtung der Stadt auszieht.

Informationen:
3:0 für die Bärte ist der erste Teil der Trilogie um die Abenteuer des Hans Butz und des Zauberers Sabor. Auf Band 1 3:0 für die Bärte, Die Abenteuer des Hans Butz folgten Band 2 Tumult auf der Kyburg, Neue Abenteuer des Hans Butz (die Geschichte spielt in der realen Welt und setzt genau am Ende des ersten Bandes an) und Band 3 Sabor's Wunderboot.
Ursprünglich bestand die Absicht, auch den zweiten Teil mit der Augsburger Puppenkiste zu verfilmen, da sich in diesem der Kreis schließt.1 Personalwechsel beim Hessischen Rundfunk führten aber dazu, dass dann doch andere Stoffe für die Serien der nächsten Jahre ausgewählt wurden.

Episodentitel (Erstausstrahlung - Laufzeit):
1. Folge: Der Zauberreifen (So., 14.11.1971 • 11:00–11:30 Uhr • 26′58″)
In Tansibor, der Hauptstadt des Wunderlandes, verwaltet das Volk der Bärte die Märchenwelt. Derzeit sitzen der »König bis auf Weiteres«, der Admiral und die Meister der drei magischen Zünfte im Schloss um einen großen schweren Tisch herum, denn schwerer noch als der Tisch sind ihre Sorgen. Immer seltener finden Kinder der Menschen in ihren Träumen den Weg ins Wunderland. Fast scheint es, als hätte das Reich der Märchen den Anschluss an die Menschenwelt verloren. Die Bärte beschließen daher einen Zauberreifen als Tor zwischen den Welten zu fertigen, durch den Kinder nach Tansibor gebracht werden sollen, um den Bärten den Weg zurück zu den anderen Kindern zu weisen.

2. Folge: Die wundersame Reise (So., 21.11.1971 • 11:00–11:30 Uhr • 28′19″)
Die Menschenkinder Hans Butz und seine Freundin Bärbel sind durch den Zauberreifen ins Wunderland gelangt. Der Admiral nimmt sie an der Landesgrenze in Empfang und führt sie durch den Wald der Drachen nach Tansibor. Dort wird Bärbel zur Königin gekrönt und Hans zum General ernannt. Am nächsten Tag möchte sich Bärbel gerne ihr Reich ansehen. Vom Admiral geleitet durchreisen Hans und Bärbel daher die Märchenwelt, wo sie allerlei Gestalten aus Märchen und Sagen treffen. Im Spielzeugland treffen Sie jedoch auch auf Sabor. Der ehemalige Zaubermeister der Bärte, der vor vielen Jahren ersetzt und verbannt wurde, weil er in eigensinniger Art und Weise seltsame Erfindungen schuf, sinnt auf Rache und zaubert die drei Reisenden an einen anderen Ort. Am Biberfluss können sich die Kinder und der Admiral aber ein Floß leihen und gelangen auf diese Weise zur Insel des Gelächters.

3. Folge: Die Insel des Gelächters (So., 28.11.1971 • 11:00–11:30 Uhr • 28′23″)
Die Menschenkinder Hans und Bärbel sind mit dem Admiral der Bärte auf der Insel des Gelächters angekommen. Der Räuber Vulkan geleitet sie zur Burg der lachenden Räuber, wo sie den Räuberhauptmann Pimpernel um ein Nachtquartier bitten. Nach Mitternacht ist in der Burg jedoch nicht mehr an Schlaf zu denken, denn es geht um in den alten Mauern. Als endlich der Morgen graut bleibt Hans, Bärbel und dem Admiral aber keine Zeit für Müdigkeit, denn der Luftmarschall aus Tansibor holt die drei mit Störchen zurück in die Hauptstadt, die derzeit von einem gewaltigen Roboterpanzer angegriffen wird.

4. Folge: Der böse Sabor (So., 05.12.1971 • 11:00–11:30 Uhr • 29′11″)
Nach dem Sieg der Bärte über Sabors ferngesteuertem Roboterpanzer verlegt der ehemalige Zaubermeister sich auf die Schaffung einer gewaltigen Armee von Robotern. Die erste Vorhut kann General Hans zwar mit Hilfe eines Baggers in die Flucht schlagen, doch Sabor gibt nicht auf und seine Fabrikationsanlagen arbeiten Tag und Nacht. Die Bärte müssen zum Gegenschlag ausholen.

Figuren und Sprecher:
Erzähler
Manfred Jenning
Volk von Tansibor
Ernst Ammann
Max Bößl
Manfred Jenning
Hanns-Joachim Marschall
Eleonore Reisinger
Barbara Schellemann
Margot Schellemann
Walter Schellemann
Sepp Wäsche
Sylvia Witschel
Hexenmeister
Herbert Meyer
Feenmeister
Max Bößl
König bis auf Weiteres
Walter Oehmichen
Admiral
Ernst Ammann
Zaubermeister
Hanns-Joachim Marschall
Diener mit den Peperoni
Walter Schellemann
Bärbel
Gerlind Ohst
Hans Butz
Barbara Schellemann (Gesang)
Christel Peschke (Dialog)
Herr Butz
Sepp Wäsche
Frau Butz
Margot Schellemann
Echschen, der kleine Drache
Max Bößl
Susi, die Drachenmama
Rose Oehmichen
Die sieben Geislein
Gerlind Ohst
Christel Peschke
Eleonore Reisinger
Barbara Schellemann
Sylvia Witschel
Der »böse« Wolf
Walter Schellemann
Hexe
Rose Oehmichen
Gretel
Christel Peschke
Baron von Münchhausen
Manfred Jenning
Graf Münnich
Walter Oehmichen
Sabor
Walter Schellemann
Robert Biber
Herbert Meyer
Willi Biber, sein Sohn
Max Bößl
Frau Biber
Margot Schellemann
Geselle mit dem Tischlein deck' dich
Hanns-Joachim Marschall
Wassermann
Manfred Jenning
Vulkan, ein Räuber
Walter Schellemann
Pimpernell, der Räuberhauptmann
Sepp Wäsche
Pankratz, der Vize-Hauptmann
Walter Oehmichen
Schuhe + Hose von Pimpernell
Hanns-Joachim Marschall
Hiasl, Räuber im Gemälde
Herbert Meyer
Räuber »Doktor«
Max Bößl
Gockel
Hanns-Joachim Marschall
Luftmarschall
Hanns-Joachim Marschall
Storch 1
Max Bößl
Storch 2
Herbert Meyer
Storch 3
(stumm)
Storch 4
(stumm)
Roboterarmee2
(stumm)
Johann, der Roboterbutler
(stumm)
Tansiborer Soldaten3
Manfred Jenning
Max Bößl
Walter Schellemann
Hanns-Joachim Marschall
HR-Nachrichtensprecher
(Originalaufnahme eines Nachrichtensprechers)
Produktionsdaten:
11.05.1971, 18:00–20:30 Uhr: Leseprobe
12.–14.05.1971: Dialogaufnahmen in Augsburg
15.05.1971: Aufnahme der Arbeitsmusik (nur Gitarre) in Augsburg
16.+17.05.1971: Tonschnitt in Augsburg
19.05.1971, abends: Vorbesprechung von Manfred Jenning, Margot Schellemann und Hans Schacht
01.06.1971: Foyer (Aufbau Reisebühne) und Puppen für Dreh herrichten
02.06.–03.07.1971: Dreharbeiten in Augsburg
06.07.–09.08.1971: Ausmusterung und Filmschnitt in Neusäß
10.–22.08.1971: Ton an Bild anlegen und Zeiten für Geräusche und Musiken feststellen in Neusäß
23.08.1971, 09:00–02:10 Uhr: Musikaufnahmen in Augsburg
24.08.1971, 18:00–02:00 Uhr: Geräuschaufnahmen in Augsburg
25.08.1971, 18:00–22:00 Uhr: Gesangsaufnahmen in Augsburg
25.08.1971, 22:00–04:30 Uhr: Geräuschaufnahmen in Augsburg
26.08.1971: Tonschnitt in Neusäß
08.09.–16.10.1971: Ton an Bild anlegen in Neusäß
21.–24.10.1971: Erstellung der Mischpläne in Neusäß
25.–28.10.1971: Mischung und Abnahme in Frankfurt a. M.

29.10–01.11.1979: Erstellung einer neuen Mischung für Folge 2 in Frankfurt a. M.4


Die Bewohner von Tansibor haben ausnahmslos lange Bärte oder Haare. Man nennt die Verwalter der Märchen daher einfach nur »die Bärte«.
[© Fotostudio Meile]

Der Rat von Tansibor, hier der Zaubermeister, der Admiral und der »König bis auf Weiteres« diskutieren über die Frage, wie man den Weg zurück zu den Herzen der Menschenkinder finden soll.
[© Fotostudio Meile]

Der Feenmeister, der Hexenmeister und der Zaubermeister.
[© Fotostudio Meile]

Im Verlauf der Meistersitzung ahndet der »König bis auf Weiteres« unsachgemäße Äußerungen mit einem Glas Peperoni. Schon ein Bissen genügt und die Meister gehen an die Decke.
[© Fotostudio Meile]

Ehe der Hexenmeister den Zauberreifen gefertigt hat, mit dessen Hilfe ein Kind ins Wunderland geholt werden soll, geht es so hoch her in seiner Alchimistenküche, dass man selbst draußen auf der Straße nicht vor den Auswirkungen sicher ist.
[© Fotostudio Meile]

Hans Butz und seine Freundin Bärbel finden den Zauberreifen.
[© Fotostudio Meile]

Im Wohnzimmer seiner Eltern probiert Hans Butz den Zauberreifen erneut aus.
[© Fotostudio Meile]

Als Bärbel und Hans durch den Reifen geschlüpft sind, finden sie sich im Wunderland wieder. Der Admiral erwartet sie bereits.
[© Fotostudio Meile, (Dia fehlt)]

Bärbel und Hans werden vom Admiral gewarnt. Um nach Tansibor zu gelangen, müssen sie den Drachenwald durchqueren.
[© Fotostudio Meile]

Im Drachenwald empfiehlt es sich, die Drachen nicht zu reizen, denn sonst sind sie gar nicht reizend.
[© Fotostudio Meile]

Bärbel, Hans und der Admiral merken nicht, dass sie beim Durchqueren des Drachenwaldes Gesellschaft haben.
[© Fotostudio Meile]

Ein kleiner Drache ist Bärbel, Hans und dem Admiral aus dem Wald hinaus auf die Wiese der vier Jahreszeiten gefolgt.
[© Fotostudio Meile]

Die Drachenmama holt ihren Ausreißer zurück.
[© Fotostudio Meile]

Lauter Jubel umfängt Bärbel und Hans, als der Admiral die Kinder durch die Straßen Tansibors zum Schloss führt.
[© Fotostudio Meile]

In einer Parade begleiten die Bärte den Admiral, Hans und Bärbel zum Schloss.
[© Fotostudio Meile]

Der »König bis auf Weiteres« krönt Bärbel zur Königin des Wunderlands.
[© Fotostudio Meile]

Der Admiral, Königin Bärbel und General Hans beginnen ihre Reise durch das Wunderland an der Pforte zum Märchenwald. Leider scheint Dornröschen mal wieder zu schlafen.
[© Fotostudio Meile]

Zum Glück ist der Prinz bereits unterwegs, für den sich die Dornenhecke teilt.
[© Fotostudio Meile]

Bei einer Begegnung mit Baron Münchhausen erzählt dieser Bärbel und Hans von seinem legendären Ritt auf der Kanonenkugel.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

In einer Kutsche setzt der Admiral die Rundreise durch das Wunderland mit Hans und Bärbel fort.
[© Fotostudio Meile, (Dia fehlt)]

Auf der Baustelle der Firma Biber und Sohn gerät der Admiral durch seine Unachtsamkeit in eine peinliche Lage.
[© Fotostudio Meile]

Willi (l.) und Robert Biber
[© Fotostudio Meile]

Der Admiral mit Frau Biber in der Biberburg.
[© Fotostudio Meile]

Hans, der Admiral und Bärbel haben sich ein Floß von den Bibern ausleihen können und setzen ihre Reise durch das Wunderland auf dem Fluss fort.
[© Fotostudio Meile]

Hans, der Admiral und Bärbel stranden mit dem Floß der Familie Biber auf dem Rücken der Riesenschildkröte.
[© Fotostudio Meile]

Der Wassermann erklärt, dass die Riesenschildkröte durch ihr Strampeln dafür sorgt, dass Flusswasser in den Graben umgeleitet wird, der die Insel des Gelächters umgibt.
[© Fotostudio Meile]

Der Räuber Vulkan muss mal rasch auf die »Beruhigung«.
[© Fotostudio Meile, (Dia fehlt)]

v.r.n.l.: Hauptmann Pimpernell, Vulkan, Hiasl, Vize-Hauptmann Pankratz und der »Doktor« vor ihrer Burg auf der Insel des Gelächters.
[© Fotostudio Meile]

Die Räuber musizieren zu Ehren ihrer Gäste.
[© Fotostudio Meile]

Der Admiral, Hans und Bärbel erfahren von Räuberhauptmann Pimpernell wie es dazu kam, dass die Räuber immerzu lachen müssen.
[© Fotostudio Meile]

Des Nachts haben Hans und der Admiral einige ziemlich gespenstische Begegnungen in der Burg der Räuber.
[© Fotostudio Meile]

Wer ständig lachen muss, findet keinen Schlaf. So hat der Räuber Vulkan sich zum Zeitvertreib das Jonglieren beigebracht.
[© Fotostudio Meile]

Der Luftmarschall von Tansibor setzt mit seiner Flotte zur Landung auf der Insel des Gelächters an. Die Anwesenheit der Königin, des Generals und des Admirals in Tansibor ist dringend erforderlich, denn ein Ungeheuer nähert sich der Stadt.
[© Fotostudio Meile]

Der Admiral, General Hans und der Luftmarschall fliegen auf dem Rücken der »Hubschrauber« von Tansibor zurück zur Stadt.
[© Fotostudio Meile]

Die Bewohner von Tansibor verbarrikadieren ihr Stadttor.
[© Fotostudio Meile]

Sabors Roboterpanzer walzt durch die Straßen und hinterlässt eine Schneise der Verwüstung in Tansibor.
[© Fotostudio Meile]

Der Admiral stellt sich tapfer dem Roboterpanzer.
[© Fotostudio Meile]

Hans gelingt es, die Antenne des Panzers abzuknicken und das Gefährt so der ferngesteuerten Kontrolle Sabors zu entziehen.
[© Fotostudio Meile]

Führerlos geworden steuert der Roboterpanzer auf den Schlossgraben zu.
[© Fotostudio Meile, (Dia fehlt)]

Der Roboterpanzer ist im Schlossgraben zerschellt.
[© Fotostudio Meile]

Sabor und sein Roboterbutler Johann.
[© Fotostudio Meile]

Sabors Roboterarmee wird von Motorboten zum Festland übergesetzt.
[© Fotostudio Meile]

Die Bewohner von Tansibor haben zum Schutz ihrer Stadt zu einschneidenden Maßnahmen gegriffen.
[© Fotostudio Meile]

Sabors Roboterarmee hat das Stadttor überwunden.
[© Fotostudio Meile]

Die Roboter rücken unaufhaltsam in die Stadt vor. Daran kann auch der mutige Admiral nichts ändern.
[© Fotostudio Meile]

Hans hat zur Gegenwehr einen Bagger geholt.
[© Fotostudio Meile]

Hans bekämpft Technik mit Technik. Mit einem Bagger greift er die Roboter erfolgreich an und treibt sie in die Flucht.
[© Fotostudio Meile]

Der Rat von Tansibor, bestehend aus Feenmeister, Hexenmeister, Zaubermeister, dem »König bis auf Weiteres«, dem Admiral sowie den Menschenkindern Bärbel und Hans, beschließt zum Gegenangriff überzugehen. Die Armee der Bärte soll Sabors Fabrik angreifen, damit nicht immer neue Armeen von Robotern hergestellt werden können.
[© Fotostudio Meile, (Dia fehlt)]

Die Armee Tansibors vertreibt sich die Zeit bis zum Aufbruch an die Front mit Fußball.
[© Fotostudio Meile]

Auf dem Segelschiff bringt der Admiral die Armee und General Hans zu Sabors Insel.
[© Fotostudio Meile]

Durch eine Manipulation von Hans zerlegen die Roboter nicht Tansibor sondern Sabors Fabrik.
[© Fotostudio Meile]

Auch im Kontrollraum seiner Roboterfabrik erreichen Sabor explosive Auswirkungen von Hans' Computermanipulation.
[© Fotostudio Meile]

Der Luftmarschall, General Hans und der Admiral haben die Bärte am Ufer des Sees, in dessen Mitte Sabors Insel liegt, versammelt.
[© Fotostudio Meile]

Als Sabor im Schlafgemach von Bärbel den Zauberreifen entdeckt, flüchtet er in die Menschenwelt.
[© Fotostudio Meile]

Weitere Informationen:
Wie die Musiker lernten, falsch zu spielen
Für die Szene des Gastmahls in der Räuberburg auf der Insel des Gelächters war vorgesehen, dass die Räuber zu Ehren Ihrer Gäste aufspielen sollten – in Ermangelung richtiger Instrumente, sollte dies vermittels Waffen und einem Pulverfass geschehen.
Für Drehbuchautor und Regisseur Manfred Jenning stand folgerichtig fest, dass die Musik, die diesen sonderbaren Instrumenten entlockt wurde, ebenso sonderbar klingen musste.
Seine Anweisung an die Musiker war am Tag der Tonaufnahmen also ganz einfach: Sie hatten zwar Noten, sollten aber falsch spielen – jedoch nur so falsch, dass man die von Hermann Amann komponierte Melodie noch erkennen könne.
Was so einfach klang, war für einen Musiker jedoch gar nicht einfach, um nicht zu sagen: unmöglich. Entweder spielte er die Noten, dann klang es Jenning aber nicht schief genug, oder er spielte falsch, dann erkannte man die Melodie nicht mehr.
Nach langem Hin und Her – selbst Jenning, der bei der Arbeit zu nahezu stoischer Ruhe fähig war, näherte sich langsam dem Ende seiner Geduld – kam Regie-Assistentin und Cutterin Margot Schellemann endlich ein rettender Einfall. Sie unterbrach die Aufnahme, befand kurzerhand »Das machen wir als letztes!« und verteilte kurzerhand die Noten für das nächste Stück.
Die Aufnahmen dauerten noch einige Stunden. Es wurde Abend, es wurde Nacht. Mitternacht war längst verstrichen ehe alle Musiken aufgezeichnet waren, und in den Pausen hatten die Leute der Puppenkiste ihren Gästen zuweilen etwas zum Durstlöschen geholt. Und, man ist schließlich in Bayern, Wasser tat es freilich nicht. Also: »A Tragl5 Bier ... und noch a Tragl Bier ... und noch a Tragl Bier.« Und siehe da: Als die Reihe wieder an das falsch zu spielende Musikstück der Räuber kam, ging alles wie von selbst.
Bezüge zu anderen Produktionen:

Erschien als Hörspiel
Archivmaterial:

Texte & Dokumente (4)
  • 1)   Programmhinweis | 3:0 für die Bärte. Folge 1–4. In: Register Bayerisches Fernsehen, 14. Juli – 4. August 1984
  • Druckmedien (6)
  • 1)   Buchvorlage | Gross, Heiner: 3:0 für die Bärte. Die Abenteuer des Hans Butz. Stuttgart: Europäische Bildungsgemeinschaft Verlags-GmbH, 1959
  • 2)   Buchvorlage | Gross, Heiner: Tumult auf der Kyburg. Neue Abenteuer des Hans Butz. Zürich: Schweizer Verlagshaus AG, 1971
  • 3)   Bilder-/Sachbuch | Augsburger Puppenkiste – Band 4. 3:0 für die Bärte + Bill Bo macht weiter + Pipifax und der Fixrechner. Frankfurt am Main: Brönner Verlag Breidenstein KG, 1972
  • 4)   Bilder-/Sachbuch | Marschall, Hanns-Joachim (Hrsg.); Schweinberger, Willy (Hrsg.): Stars an Fäden. Das große Farbbuch über die weltberühmte Augsburger Puppenkiste. Augsburg: AWO-Werbung GmbH, 1985
  • 5)   Bilder-/Sachbuch | Becker, Christa (Hrsg.); Geissler, Claus-Dieter (Hrsg.); Marschall, Klaus (Hrsg.); Missmahl, Steffen (Hrsg.); Scheerbaum, Peter (Hrsg.): 50 Jahre Augsburger Puppenkiste. Berlin: Rütten & Loening, 1997
  • 6)   Bilder-/Sachbuch | Voss, Richard: Lieder aus der Augsburger Puppenkiste. Beliebte Lieder aus den Fernsehfilmen der Augsburger Puppenkiste für Gesang, Gitarre und beliebige Instrumente. München: G. Ricordi & Co., Bühnen- und Musikverlag GmbH, 2004
  • Film/ Video (7)
  • 1)   VHS | atlas videothek (Label): 3:0 für die Bärte. Duisburg: atlas film + av, 1979 ca.
  • 2)   DVD | 3:0 für die Bärte. Lighthouse Home Entertainment, 2005
  • 3)   DVD | 3:0 für die Bärte. Burgrieden: S.A.D. Home Entertainment, 2010
  • 4)   16mm | 3:0 für die Bärte. Duisburg: atlas Film, 1975 ca.
  • 5)   Betamax | atlas videothek (Label): 3:0 für die Bärte. Duisburg: atlas film + av, 1980 ca.
  • 6)   VCR/SVR | atlas videothek (Label): 3:0 für die Bärte. Duisburg: atlas film + av, 1977 ca.
  • 7)   VCR/Video2000 | atlas videothek (Label): 3:0 für die Bärte. Duisburg: atlas film + av, 1981 ca.
  • Audio (6)
  • 1)   MC | Der Ton Audioproduktionen (Label); Eastwest (Label); TiS (Label): Die schönsten Originallieder der Augsburger Puppenkiste. 40 Lieder aus TV-Produktionen von 1961–1995. Arnsberg: macht die Musik Verlag, 1995
  • 2)   MC | Der Ton Audioproduktionen (Label); Eastwest (Label); TiS (Label): Die Jubiläums-Kassette 50 Jahre Augsburger Puppenkiste. Arnsberg: macht die Musik Verlag, 1998
  • 3)   CD | Der Ton Audioproduktionen (Label); Eastwest (Label); TiS (Label): Die schönsten Originallieder der Augsburger Puppenkiste. Arnsberg: macht die Musik Verlag, 1995
  • 4)   CD | Der Ton Audioproduktionen (Label); Eastwest (Label); TiS (Label): Die Jubiläums-CD 50 Jahre Augsburger Puppenkiste. Arnsberg: macht die Musik Verlag, 1998
  • Sonstiges (2)
  • 1)   Spielzeug & Hobby | Quartett »3:0 für die Bärte«. Leinfelden: Altenburg-Stralsunder Spielkartenfabrik AG, 1973
  • 2)   Hausrat/ Dekoration | Kalender 1987 »Augsburger Puppenkiste«. Passau: Passauer Neue Presse GmbH, 1986

  •    1 Hans Butz gelingt nach abenteuerlicher Jagd die Gefangennahme des Zauberers Sabor, der daraufhin nach Tansibor zurückgebracht wird. Durch Hans' Vermittlung zwischen Sabor und den übrigen Bärten, erkennt der Rat der Stadt schließlich, dass es ein Fehler war, Sabor seinerzeit aus der Stadt zu vertreiben. Sein Konzept von Zauberei unter Einbeziehung modernster Technik war genau das, was das Wunderland dringend brauchte, um im Wandel der Zeit bestehen zu können. Sie vergeben Sabor also seine aus Wut und Enttäuschung begangenen Fehltritte, er vergibt ihnen ihre damalige Engstirnigkeit und fehlende Weitsicht und alle leben wieder in Frieden zusammen.
       2 9 Puppen und ein Exemplar in Einzelteilen
       3 5 Puppen aus dem Volk der Bärte
       4 Originaltext der Honorarabrechnung vom 29.11.1979:
    Aus unerklärlichen Gründen ist der Sendeton des Films »3:0 für die Bärte«, Fo. 2 (-Augsburger Puppenkiste-) spurlos verschwunden. Um die festterminierten Sendungen – auch beim Bayrischen Rundfunk – nicht zu gefährden, musste auf schnellstem Wege eine neue Mischung gemacht werden. Da Frau Schellemann zu dieser Zeit bei der Mischung »Wir warten aufs Christkind« in Ffm. war, die alten Mischlisten aber bei ihr zu Hause in Augsburg lagerten, musste Frau Schellemann in mehreren nächtlichen Telefonaten mit ihrer Tochter in Augsburg das Auffinden der Pläne ermöglichen und veranlassen, dass die Tochter noch nachts mit einem Taxi das Material als Eilsendung zur Post brachte.

       5 bayrisch für: Bierkasten
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