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Film & Fernsehen | 1988
Eine kleine Zauberflöte



Erstausstrahlung: Mo., 25.12.1989
13:30–14:30 Uhr
Erstes Deutsches Fernsehen
Laufzeit (PAL):56′59″
Bild:4:3 in Farbe
Konservierung:MAZ 1 Zoll B
Vollständig erhalten 1
Libretto: Graziano Mandozzi ,
Wolfgang Bücker und
Jürgen Nola verfassten ein Märchensingspiel auf Grundlage
des Werks von Emanuel Schikaneder
und Wolfgang Amadeus Mozart
Bearbeitung: Hanns-Joachim Marschall
Inszenierung: Hanns-Joachim Marschall
Fernseh-Regie: Horst Thürling
Puppenbau: Hannelore Marschall-Oehmichen
Kostüme: Christiana Seyfang
Hannelore Marschall-Oehmichen
Entwürfe/ Figurinen: Gertraut »Traudl« Vogler
Bühnenbild: Gertraut »Traudl« Vogler
Beleuchtung: Manfred Hahn
Werner Steinhaus
Puppenspieler: Margot Schellemann
Sylvia Witschel-Tobé
Gabriele Weger
Klaus Marschall
Gregor Schwank
u. a.
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Musikal. Bearbeitung: Franto Linharek 2
Musikal. Leitung: Franto Linharek
Ton: Willi Krutzinna
Kamera: Eckhard Lübke
Lothar Dahlke
Beate Erdmann
Bildschnitt: Gitta von Sachs
MAZ-Technik: Christof Stief
MAZ-Schnitt: Barbara Rath
Regie-Assistenz: Margot Schellemann
Aufnahmeleitung: Hartmuth Niemczik
Redaktion: Ingrid Götz
Produktionsleitung: Heinz Niemczik
Produktion: Hessischer Rundfunk
Inhaltsangabe:
Als der Vater Paminas starb, ging die Macht seiner Gattin, der Königin der Nacht, zu Ende, denn der Vater hatte vor seinem Tode sein Herrschaftszeichen, den siebenfachen Sonnenkreis (der unnennbare Schatz), den Eingeweihten übergeben. Sarastro verwaltet jetzt das Erbe des Sonnenkönigs.
Die Königin der Nacht will sich mit ihrer Tochter Pamina, entgegen dem Willen des verstorbenen Königs, der Führung jener weisen Männer um Sarastro nicht unterordnen. Sie trachtet danach, selbst den siebenfachen Sonnenkreis und damit die Macht zu besitzen.
Um ihren Absichten zuvorzukommen, hat Sarastro Pamina, die eigentliche Erbin des Sonnenkönigs, entführt und fortan sinnt die Königin auf Rache.
Zu einem Werkzeug in ihrem Spiel um die Macht wird schließlich der ahnungslose Prinz Tamino, der sich in Pamina verliebt hat. So zieht dieser mit einer Zauberflöte (einem Geschenk der Königin) und dem Vogelfänger Papageno, welcher seinerseits ein magisches Glockenspiel erhielt, in das Reich Sarastros, um Pamina zu befreien.

Informationen:
Aufgrund der zauberhaften Märchenhandlung dieser Oper von W. A. Mozart aus dem Jahr 1791 wurde bereits vor geraumer Zeit auch ihr Reiz für kindliches Publikum entdeckt und genutzt. In Folge entstanden unzählige Adaptionen des Singspiels mit leicht vereinfachter Handlung für Kinder.
Im Jahr 1985 präsentierte auch die Augsburger Puppenkiste Eine kleine Zauberflöte. Bewusst ersetzte Hanns-Joachim Marschall die Arien durch von Schauspielern gesungene Lieder und die Rezitative durch gesprochenes Wort.
Zielgruppe waren zwar vornehmlich Erwachsene – das Stück wurde im Abendprogramm gespielt – der Hessische Rundfunk entdeckte das Singspiel jedoch für sein Kinderprogramm und zeichnete es 1988 unter Fernsehregie Horst Thürlings in einer stark gekürzten Bühnenfassung auf. Gesendet wurde schließlich erstmals am ersten Weihnachtsfeiertag des Jahres 1989.

Figuren und Sprecher:
Tamino
Frank Diether Albrecht
Königin der Nacht
Ariane Roggen
Papageno
Winfried Küppers
Monostatos
Kurt Meinhardt
Pamina
Gabriele Grund
Chor der drei Knaben
Solisten der Domsingknaben
Sarastro
Horst Eisel
Papagena
Christel Peschke
Produktionsdaten:
16.–29.5.1988: Aufzeichnung in Augsburg


Prinz Tamino erhält eine Zauberflöte von der Königin der Nacht
[© Fotostudio Meile]

Der Vogelfänger Papageno, die Königin der Nacht und Prinz Tamino
[© Fotostudio Meile]

Papageno, Sarastro und Tamino in der Unterwelt.
[© unbekannt]

Papageno, Pamina und Tamino
[© Fotostudio Meile]

Papageno und Papagena
[© Fotostudio Meile]
Bezüge zu anderen Produktionen:

Ist die Verfilmung von

   1 Die MAZ1ZB wurde 2002 nach ihrer Sicherung auf Digital Betacam gelöscht
   2 arrangierte die Komposition für andere Instrumente
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