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Film & Fernsehen | 1966
Der Löwe ist los – oder: Kommt ein Löwe geflogen



Erstausstrahlung: So., 27.11.1966
14:30–15:00 Uhr
Deutsches Fernsehen
Gesamtlaufzeit (PAL):97′28″
Bild:4:3 in Farbe
Konservierung:Vollständig erhalten
Buchvorlage: Max Kruse
Drehbuch: Manfred Jenning
Regie: Harald Schäfer
Bühnenbild: Hannelore Radetzky
Gertraut »Traudl« Vogler
Musik: Hermann Amann
Ton: Harm-Rolf Akkermann
Kamera: Karl-Heinz Schlutter
Filmschnitt: Margot Schellemann
Regie-Assistenz: Manfred Jenning
Gesamtleitung: Josef Göhlen
Produktion: Hessischer Rundfunk
Inhaltsangabe:
Totokatapi, der als Löwenbändiger in den Diensten des Sultans von Sultanien steht, bekommt Besuch von Doc und Wu. Der Tierarzt bringt dem Jungen einen Brief von Rechtsanwalt Dr. Schlau, in dem ihm mitgeteilt wird, dass er Erbe des kürzlich verstorbenen Onkel Pit ist. Dieser war zu Lebzeiten der Besitzer des Kaufhauses in der Stadt Irgendwo und dieses soll nun Totokatapi gehören. Bei seinem nächsten Besuch in der kleinen Stadt soll der Junge dem Rechtsanwalt einfach den Brief vorlegen, damit dieser ruhigen Gewissens die Besitzurkunde und die Schlüssel aushändigen kann.
Sofort brechen Doc, Wu und Totokatapi nach Irgendwo auf. Auf dem Weg machen sie jedoch Halt auf der Leuchtturminsel, wo Kim und Pips gerade ihren Vater Schluckauf und ihren Onkel Guckaus besuchen.
Unglücklicher Weise erfährt jedoch Mister Knister, ein gesuchter Dieb und Betrüger, von dem Brief und seiner Bedeutung. Mit Hilfe seines Krokodils Krodi gelingt es ihm, den Brief zu stehlen, Totokatapi und dessen Freunde auf der Leuchtturminsel einzusperren und so vor ihnen allen bei Dr. Schlau zu sein.
Er hat jedoch nicht mit dem Löwen gerechnet, der gemeinsam mit dem Kamel und dem Sultan auf dessen fliegendem Teppich nach Irgendwo unterwegs ist, um sich Totokatapis neues Kaufhaus anzusehen.

Informationen:
Doppelt gebrüllt hält besser. Darum adaptierte Manfred Jenning auch Max Kruses neueste Löwengeschichte, die der Autor direkt nach dem Erscheinen des Sammelbandes Der Löwe ist los zu schreiben begonnen hatte. Kruse stellte Jenning zu diesem Zweck einen Abzug des Manuskriptes zum Buch zur Verfügung, ehe dieses veröffentlicht wurde.

Heute existieren von dieser Serie zwei Versionen. Ursprünglich wurden die Inserttafeln beginnend mit »von Max Kruse« wie die Seiten eines Buches umgeblättert. In einer restaurierten Fassung aus den 1990er Jahren wurden stattdessen Standbilder der Inserts in Reihe geschnitten.

Episodentitel (Erstausstrahlung - Laufzeit):
1. Folge: Das Krozepon (So., 27.11.1966 • 14:30–15:00 Uhr • 27′04″)
2. Folge: Das Rundum-Rummelfest (So., 04.12.1966 • 14:30–15:00 Uhr • 25′33″)
3. Folge: Drüber und drunter (So., 11.12.1966 • 14:30–15:00 Uhr • 21′18″)
4. Folge: Das Kaufhaus (So., 18.12.1966 • 14:30–15:00 Uhr • 23′33″)
Figuren und Sprecher:
Nenepapa
Walter Schellemann
Nenemama
Rose Oehmichen
Nenekiki
Angelika Jenning
Ka, der Kakadu
Max Bößl
Erzähler
Manfred Jenning
Zoowärter
Max Bößl
Herr Dreipfennig
Max Bößl
Frau Wisstihrschon
Rose Oehmichen
Frau Gebtmalacht
Claudia Hansmann
Frau Schautmalher
Hannelore Marschall-Oehmichen
Frau Denkteuchnur
Margot Schellemann
Frau vor der Sparkasse
Sylvia Witschel
Herr Marke, Brieftäger
Hanns-Joachim Marschall
Mann vor der Sparkasse
Max Bößl
Frau Poch, geborene Sowieso
Margot Schellemann
Petra »Pips« Guckaus
Gerlind Ohst
Kim Guckaus
Claudia Hansmann
Wu, der Hund
Max Bößl
Polizist Poch
Wolfgang Borchert
Doc
Josef »Sepp« Strubel
Rechtsanwalt Dr. Schlau
Jörg Schleicher
Vater Guckaus
Hanns-Joachim Marschall
Onkel Schluckauf
Walter Oehmichen
Schipp, die Katze
Hannelore Marschall-Oehmichen
Zie, die Ziege
Margot Schellemann
Mister Knister
Manfred Lucht
Krodi, das Krokodil
Manfred Jenning
Totokatapi
Elisabeth Göttler
Löwe
Walter Oehmichen
Sultan von Sultanien
Walter Schellemann
Kamel
Herbert Meyer
Spielwarenverkäuferin
Margot Schellemann
Wurstverkäuferin
Sylvia Witschel
Werbeschreier Geisterschloss
Manfred Jenning
Balimsa
Hanns-Joachim Marschall
Besitzer des »Hau den Lukas«
Manfred Jenning
Besitzer des »Teufelsrades«
Josef »Sepp« Strubel und später
Hanns-Joachim Marschall
Eisverkäufer
Manfred Jenning
Krodilein, das Krokodilfräulein
Margot Schellemann
Bankier Macheath, der Kaufhauskäufer
Hanns-Joachim Marschall
Produktionsdaten:
24.–27.05.1966: Bandaufnahme Sprecher1
06.–16.06. + 22.06.–02.07. + 04.–09.07.1966: Dreharbeiten in Augsburg
11.+14.07.1966: Filmmaterial ausmustern
19.07.1966: Vorbesprechung zur Musik2
22.07.1966: Arbeitsmusik abstoppen
03.–28.08.1966: Filmschnitt
29.+30.08.1966: Sichtung und Korrekturen durch Drehbuchautor und Cutterin
31.08.1966: Sichtung durch Regisseur, Drehbuchautor, Cutterin und Komponist3
01.+02.09.1966: Musik abstoppen
05.+07.09.1966: Geräusche abstoppen
08.+11.09.1966: Musikaufnahme
08.+09.+11.09.1966: Geräuschaufnahmen
09.+11.09.1966: Nachaufnahmen Sprache
16.+17.09.1966: Integration der Sprachnachaufnahmen + sonst. Korrekturen
19.–25.09.1966: Geräusche u. Musiken trennen + Mischpläne anlegen
26.+27.09.1966: Sichtung und Korrekturen durch Drehbuchautor und Cutterin
27.+28.09.1966: Mischpläne anlegen durch Cutterin
28.+29.09.1966: Mischung in Frankfurt 30.09.1966: Abnahme der Schnittkopie


Eine Reihe von mysteriösen Einbruchsdiebstählen erschüttert die Einwohner des Städtchens Irgendwo – der Polizist Poch besieht sich den jüngsten Tatort.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Rechtsanwalt Dr. Schlau berichtet Doc bei einem zufälligen Treffen in der Amtsstube von Polizist Poch von einem schwierigen Fall. Das Kaufhaus von Irgendwo wurde an Totokatapi vererbt – doch wie soll der Anwalt den Jungen nur in Sultanien erreichen?
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Doc reist mit Hund Wu nach Sultanien und setzt die Kinder Kim und Pips unterwegs auf der Leuchtturminsel ab.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Mister Knister folgt Docs Flugzeug im Krozepon, das von Krokodil Krodi gesteuert wird.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

In der Nacht fesselt Mister Knister den schlafenden Fischer Schluckauf und sperrt die übrigen Bewohner der Leuchtturminsel im Leuchtturm ein. Nur der Kakadu Ka entgeht ihm und Krodi.
[© Fotostudio Meile]

Mister Knister hat an alles gedacht und vorsorglich auch Docs Flugzeug in die Luft gesprengt.
[© Fotostudio Meile]

Der Sultan von Sultanien reist mit dem Kamel und dem Löwen nach Irgendwo. Leider wissen die drei nichts von Mister Knisters finsteren Machenschaften.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Mister Knister hat sich als Totokatapi verkleidet und kann Rechtsanwalt Dr. Schlau täuschen. Der gibt ihm die Besitzurkunde und die Schlüssel zum Kaufhaus.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Kamel, Löwe und der Sultan haben auf ihrer Reise eine Pause eingelegt und vergnügen sich auf dem Rundum-Rummelfest. Die Geisterbahn ist allerdings gar nicht nach Kamels Geschmack!
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Ein Aufenthalt im Bierzelt ist dem Kamel deutlich lieber.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Mit Hilfe des Zauberers Balimsa hat Polizist Poch den Löwen auf dem Rundum-Rummelfest gefangen und liefert ihn nun beim Zoowärter von Irgendwo ab.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Als der echte Totokatapi an der Küste von Irgendwo landet, hält Krodi ihn fälschlicher Weise für den verkleideten Mister Knister und verrät so dessen üblen Plan.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Zur gleichen Zeit alarmiert Kakadu Ka den Polizisten Poch darüber, dass der in der Stadt befindliche Totokatapi ein Schwindler ist – Ka ahnt leider nicht, dass zwischenzeitlich auch der echte angekommen ist.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Kim und Pips sind endlich zurück in Irgendwo, haben durch Ka von der Gefangennahme des Löwen erfahren und ihn heimlich des Nachts aus dem Zoo befreit.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Zielsicher hat Poch den falschen Totokatapi verhaftet – also den echten – und infolge eines Missverständnisses auch den Sultan und das Kamel eingelocht, während diese den Löwen suchten.
[© Hessischer Rundfunk, Screenshot]

Kim und Pips mit Nenekiki und dem Krozepon an der Landestelle (gestelltes Pressefoto, in der Serie begegnen sich diese Figuren nicht).
[© Fotostudio Meile]
Bezüge zu anderen Produktionen:

Wurde fortgesetzt als

Ist die Fortsetzung von

Allgemeiner/ Informativer Bezug zu einer Fernsehproduktion
A) 1968: Wir warten auf's Christkind
Der Löwe und das Kamel haben einen Gastauftritt in Wir warten auf's Chistkind.
B) 1969: Zum Blauen Bock – Teil 104
Der Löwe hat hier einen Gastauftritt
C) 1983: Wetten dass..? – Folge 15
Der Löwe hat einen Gastauftritt in Wetten dass..?
D) 1990: Buntes aus der Augsburger Puppenkiste
E) 1998: Jim Knopf, Urmel & Co. – ARD-Kultnacht der Augsburger Puppenkiste
F) 1998: Daheim in Bayern
G) 2013: Jim Knopf, Urmel und Co. – Das Beste aus 60 Jahren Augsburger Puppenkiste

Erschien als Hörspiel
Archivmaterial:

Texte & Dokumente (6)
  • 1)   Programmhinweis | Kommt ein Löwe geflogen. Folge 1–4. In: Register Bayerisches Fernsehen, 9. – 30. Mai 1981
  • 2)   Programmhinweis | Kommt ein Löwe geflogen. Folge 1–4. In: Register Bayerisches Fernsehen, 8. – 29. Mai 1985
  • Druckmedien (8)
  • 1)   Buchvorlage | Kruse, Max: Kommt ein Löwe geflogen. Stuttgart – Hamburg: Deutscher Bücherbund, 1966
  • 2)   Buchvorlage | Kruse, Max: Kommt ein Löwe geflogen. Stuttgart – Wien: K. Thienemanns Verlag, 1995
  • 3)   Buchvorlage | Thienemann-Bücherkiste »Augsburger Puppenkiste«. Stuttgart – Wien: K. Thienemanns Verlag, 1995
  • 4)   Bilder-/Sachbuch | Die Augsburger Puppenkiste im Fernsehen. Bochum: Deutsches Institut für Puppenspiel, 1967
  • 5)   Bilder-/Sachbuch | Schlutter, Erna: Jugend im Krieg – Freunde fürs Leben. Deutsches Schicksal. Bad Vilbel: Erna Schlutter (Eigenverlag), 2010
  • 6)   Zeitschrift | Gong, Nr. 50, 18.–24.12.1982. Nürnberg: Gong Verlag GmbH, 1982
  • 7)   Zeitschrift | Hörzu, Nr. 50, 18.–24.12.1982. Hamburg: Axel Springer Verlag AG, 1982
  • 8)   Zeitschrift | Funk Uhr – Das Fernseh-Magazin, Nr. 46, 18.–24.11.1995. Hamburg: Axel Springer Verlag AG, 1995
  • Film/ Video (9)
  • 1)   VHS | Sony Music Kindervideo (Label): Kommt ein Löwe geflogen. Folge 1: Das Krozepon + Das Rundum-Rummelfest. München: Sony Musik Entertainment (Germany) GmbH, 1992
  • 2)   VHS | Sony Music Kindervideo (Label): Kommt ein Löwe geflogen. Folge 2: Drüber und drunter + Das Kaufhaus. München: Sony Musik Entertainment (Germany) GmbH, 1992
  • 3)   DVD | Kommt ein Löwe geflogen. Lighthouse Home Entertainment, 2004
  • 4)   DVD | Der Löwe. [2 DVD]. Lighthouse Home Entertainment, 2005
  • 5)   DVD | Die Augsburger Katzen-Kiste. Lighthouse Home Entertainment, 2007
  • 6)   DVD | Der Löwe ist los + Kommt ein Löwe geflogen. Doppel-Editon. Lighthouse Home Entertainment, 2007
  • 7)   DVD | Kommt ein Löwe geflogen. Hamburg: S.A.D. Home Entertainment, 2008
  • 8)   DVD | Die Löwentrilogie. Jubiläums Edition. Burgrieden: S.A.D. Home Entertainment, 2013
  • 9)   DVD | Kommt ein Löwe geflogen. München: Universum Film GmbH, 2017
  • Audio (3)
  • 1)   MC | Der Ton Audioproduktionen (Label); Eastwest (Label); TiS (Label): Die schönsten Originallieder der Augsburger Puppenkiste. 40 Lieder aus TV-Produktionen von 1961–1995. Arnsberg: macht die Musik Verlag, 1995
  • 2)   CD | Der Ton Audioproduktionen (Label); Eastwest (Label); TiS (Label): Die schönsten Originallieder der Augsburger Puppenkiste. Arnsberg: macht die Musik Verlag, 1995
  • 3)   CD | Kommt ein Löwe geflogen (Hörspiel). Frankfurt am Main: hrMEDIA, 2007
  • Sonstiges (7)
  • 1)   Spielzeug & Hobby | Ersttagskarte Sonderstempel »50 Jahre Augsburger Puppenkiste«. Deutsche Post AG, 1998
  • 2)   Spielzeug & Hobby | Briefmarken LMF »Augsburger Puppenkiste« Erinnerungsblatt. Augsburg: Logistic-Mail-Factory GmbH, 2007
  • 3)   Hausrat/ Dekoration | Kalender 1987 »Augsburger Puppenkiste«. Passau: Passauer Neue Presse GmbH, 1986
  • 4)   Hausrat/ Dekoration | Geschirr: »Der Löwe ist los« Becher. Frankfurt a. M.: Junior Film GmbH, 1990
  • 5)   Hausrat/ Dekoration | Poster »Dolls United – Stars der Augsburger Puppenkiste!«. Arnsberg: Profil Bildagentur, 1995
  • 6)   Hausrat/ Dekoration | T-Shirt »Dolls United – Stars der Augsburger Puppenkiste!«. Arnsberg: Profil Bildagentur, 1995
  • 7)   Hausrat/ Dekoration | Kalender 1998 »50 Jahre Augsburger Puppenkiste«. Berlin: Rütten & Loening, 1997

  •    1 laut Kalendereintrag von Margot Schellemann
       2 Hermann Amann, Manfred Jenning und Margot Schellemann am Schneidetisch in Neusäß
       3 zur Festlegung von Geräuschen und Musiken
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